Westfale

Der Westfale ist zweigrößte geschlossene deutsche Warmblutzucht nach dem Hannoveraner. In Deutschland gibt es zur Zeit ca. 240 Zuchthengste und über 8.500 Zuchtstuten.
Die Bedeutung dieser Warmblutzucht zeigt sich auch u.a. in dem Wappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Auf diesem ist das Westfalenpferd zu sehen. Charakteristisch für das Westfalenpferd gilt heute der aufgeworfene Schweif.

Zuchtgeschichte des Westfalen Pferdes

Die Ursprünge der westfälischen Zucht liegen in der Gründung des Landgestütes Warendorf im Jahr 1826. Der Zuchtverband selbst wurde im Jahr 1904 gegründet. Bis Ende des zweiten Weltkrieges wurden dort hauptsächlich schwerere Arbeitspferde gezüchtet, die von den Bauern vorwiegend vor der Kutsche eingesetzt wurden.

Anfangs wurde eine Vielzahl an Rassen eingekreuzt, darunter Oldenburger, Hannoveraner, Traber oder anglonormännische Pferde. Nach dem ersten Weltkrieg wurde mit Hannoveraner Hengsten eine Grundlage für den Weg zum moderneren Sportpferd geschaffen.

Dieser Trend wurde nach dem zweiten Weltkrieg noch verstärkt, als sich die Nachfrage mehr zum rittigen Turnierpferd hin verlagerte. Im Gegensatz zu anderen Zuchten wurden hauptsächlich einheimische Rassen eingekreuzt.

Wichtige Begründer von Zuchtlinien waren beispielsweise ‚Frühling‘, ‚Polydor‘, ‚Fidermark‘, ‚Pilot‘ oder ‚Bariton‘.

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